Intuitiv abnehmen
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Intuitiv Essen – die Intelligenz des Körpers wieder entdecken

Somatische Intelligenz – die Intelligenz unseres Körpers

Intuitiv Essen: Weiß unser Körper, was gut für ihn ist? Versucht er uns das vielleicht sogar ständig mitzuteilen und wir haben nur verlernt, auf seine Signale zu achten, ihnen zu vertrauen und danach zu handeln?

Fakt ist: der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Evolution

Die Evolution hat unseren Körper dafür ausgelegt zu überleben und uns fortzupflanzen. Deswegen hat er bei ganz existenziellen Vorgängen, ohne die diese primären Ziele nicht erreicht werden können, komplexe Mechanismen entwickelt. Darum sind Hunger und Durst so starke Empfindungen, die unser Handeln extrem beeinflussen. Ohne Wasser und Nahrung sterben wir! Fehlen essenzielle Nährstoffe fühlen wir uns unwohl und wir bekommen Heißhunger, manchmal sogar auf ganz bestimmte Lebensmittel. Signale wie Hunger und Durst können wir nur für eine gewisse Zeit ignorieren. Da hilft auch keine Willenskraft. Das Unterbewusstsein gewinnt immer. Dagegen können wir uns nicht wehren.

Survivel of the fittest

Oberste Priorität unseres Körpers ist es also gut versorgt zu sein. Ist er nicht fit und gesund, wird es weder etwas mit dem Überleben noch mit der Fortpflanzung. Aber wieso hat mein Körper dann Appetit auf Pommes und Schokolade statt auf Brokkoli und Karotten?

Was sind die Gründe für Appetit auf ungesunde Lebensmittel?

Liegt das eventuell daran, dass ich ihm jahrelang vermeintlich ungesunde Lebensmittel verboten habe? Reagiert mein Unterbewusstsein deshalb wie ein trotziges Kind und schreit danach? Oder liegt es vielleicht sogar daran, dass diese Lebensmittel gar nicht so ungesund für mich sind, wie ich immer dachte? Steckt vielleicht irgendein Stoff in ihnen, den ich gerade brauche? Es könnte auch sein, dass er bereits genug Brokkoli und Karotten intus hat. Schließlich bekommt er dank Dauerdiät immer sein Gemüse. An Fetten und Kohlenhydraten spare ich jedoch dank meinem einstudierten Diätverhaltens quasi permanet.

Was ist gesund und was ist ungesund?

Diese Frage ist tatsächlich gar nicht so leicht zu beantworten. Wer sich, wie ich, schon lange mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftigt, der hat bereits bemerkt, dass die Aussagen dazu oft nicht eindeutig sind. Trotz jahrelanger Forschung in der Ernährungswissenschaft, gibt es keinerlei valide Ergebnisse, die Aussagen über den Zusammenhang von Gesundheit und der Aufnahme bestimmter Lebensmittel oder Nährstoffe treffen können. Das ist ziemlich frustrierend und desillusionierend, aber so sieht die Lage zurzeit nun einmal aus. Im Gegenteil widersprechen sich die zahlreichen Studien auch noch gegenseitig und wir Verbraucher bleiben ratlos zurück.

Gesunde Ernährung ist sehr individuell

Einziger Fakt ist der, dass gesunde Ernährung etwas sehr individuelles ist. Was dem einen gut tut, verursacht bei dem anderen Bauchweh und Blähungen. Fühlt der eine sich nach dem Verzehr eines bestimmten Lebensmittels fit wie ein Turnschuh, liegt der andere komatös und hundemüde auf dem Sofa und mag sich nicht mehr bewegen. Intuitiv meiden wir Lebensmittel, die wir nicht so gut vertragen in der Regel. Sie schmcken uns nämlich nicht so gut.

Der menschliche Stoffwechsel ist so individuell wie sein Fingerabdruck

Wie gut der Körper mit Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen zurecht kommt und wie viele Vitamine und Mineralien er braucht ist von unzähligen Faktoren abhängig. Es hängt von der Zusammensetzung des Speichels und der Magensäure genauso ab wie von der Art und der Vielfalt der Darmbakterien. Art und Intensität der Bewegung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, genauso wie das Klima, Außentemperatur und Sonneneinstrahlung. Kaust du dein Essen besonders gründlich oder bist du eher ein schlechter Kauer? Hast du viel Stress, leidest du unter Schlafmangel, arbeitest du im Schichtdienst. Hinzu kommen unzählige Faktoren, die wir noch gar nicht kennen. Wie kann man da ernsthaft Empfehlungen aufstellen, die allgemeingültig für alle sein sollen?

Es gibt nur einen, der dir sagen kann, was dein Körper braucht

Der einzige Experte für deine Bedürfnisse ist dein Körper selbst. Er verfügt über Millionen von Rezeptoren und Messfühlern, mit denen er ständig überwacht, ob die Versorgung gesichert ist. Sie befinden sich überall in deinem Körper. Im Magen, im Darm in den Zellen. Fehlen Stoffe melden die Zellen das an deine Schaltzentrale, dein Gehirn, das intuitiv entsprechend reagiert.

Haben wir verlernt auf die Signale unseres Körper zu hören?

Wenn unser Körper so intelligent ist, wieso gibt es dann trotzdem übergewichtige und adipöse Menschen? Schließlich ist unstrittig, dass Übergewicht ungesund ist, das Entstehen von Krankheiten begünstigt und auch die Fortpflanzungsfähigkeit herabsetzen kann. Vertrauen wir nicht auf die Signale unseres Körpers oder nehmen sie schlicht nicht wahr?

Die Sprache unseres Körpers

Unser Körper spricht mittels Empfindungen mit unserem Bewusstsein. Wir empfinden Hunger, Sättigung, Appetit und Durst. Und wir wissen intuitiv, was mit diesen Gefühlen gemeint ist. Wenn ein Lebensmittel uns nicht gut tut oder wir zu große Mengen essen, fühlen wir uns unwohl. Wir bekommen Völlegefühle, Bauchschmerzen Blähungen und Verdauungsprobleme. Wir fühlen uns schlapp und müde. Das ist die Sprache unseres Körpers,d er uns mitteilen möchte: „Hey, das war nicht so gut für mich. Iss das lieber nicht mehr oder nächstes Mal etwas weniger davon.“ Das Problem: Wir hören nicht auf ihn.

Unsere Gründe zu essen

Heute essen wir aus so vielen Gründen außer Hunger. Wir essen aus Gewohnheit, weil z.B. eine bestimmte Uhrzeit ist oder die Mittagspause gerade ansteht. Unser Alltag ist getacktet und wir müssen essen, wenn Zeit dafür ist. Wir essen aus emotionalen Gründe wie Frust, Ärger, Wut, Trauer oder aus Langeweile. Manchmal essen wir auch einfach, weil es gerade verfügbar ist oder weil wir denken, das ist jetzt etwas besonderes, das wir nie wieder bekommen.

Wir essen nicht, was der Körper braucht

Außerdem hören wir auch nicht darauf, was der Körper gerne essen möchte. Wir unterdrücken den Appetit auf Schokolade, Pommes und Pizza. Wir lassen Brot und Nudeln oder Butter und Nüsse weg, weil wir glauben, es wäre gesünder für uns. Essen ist für viele Menschen eine Kopfsache geworden. Bei mir ist das nicht anders! Wir hören nicht mehr einfach intuitiv auf die Signale des Körpers.

Intuitiv mehr Vertrauen in unseren Körper gewinnen

Die Lösung könnte sein, zu lernen die Signale unseres Körpers achtsam wahrzunehmen und ihnen zu vertrauen. Einen Versuch ist es wert. Eines könnte eine solche intuitive Ernährung in jedem Fall: Sie könnte zufriedener und gelassener machen. Und wenn dabei sogar noch meine letzten Pfunde purzeln, wieso nicht? Kalorienzählen ist eine wunderbare Methode um abzunehmen, die mir sehr geholfen hat und ich stehe nach wie vor zu der Tatsache, dass man nur mit einem Kaloriendefizit abnehmen kann. Aber ich will nicht den Rest meines Lebens Kalorien zählen. Ich will lernen auf meinen Körper zu hören. Also wird es Zeit die Hungerfrei-Gesetze für mich anzupassen. Vielleicht klappt es, vielleicht auch nicht Nur Versuch macht klug!

Hört ihr beim Essen auf euren Körper? Habt ihr Erfahrungen mit intuitivem Essen?

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